Bericht zur Lage?

Ein übervoller Stammtischraum (danke an die geduldige Mannschaft des „Zum alten Stadtwächer“), zwei Referenten und ein schwieriges Thema: Wie sieht es mit der Umsetzung der Behindertenpolitik im Land aus …DSC01193

Das hatten wir nicht erwartet, der Stammtischraum überquellend. Dafür danke an die große Teilnehmerzahl und eurer Verständnis. Mit 34 Teilnehmern erreichten wir einen neuen „Highscore“, was uns erneut in der Notwendigkeit des Behindertenpolitischen Stammtisches bestätigt. Danke auch an die beiden Referenten – Herrn Dusel, Behindertenbeauftragte des Landes Brandenburg und Frau Seibert, Vorsitzende des brandenburgischen Landesbehindertenbeirates (LBB).

DSC01196Die fachlichen Beiträge haben uns einerseits in unserem Handeln ermutigt, andererseits erneut auch auf Missstände in Brandenburg und in Potsdam aufmerksam gemacht. Ein grosses Problem dabei scheint weiterhin die Kommunikation zu sein. Wenn behindertenpolitische Maßnahmen, welche auf Landesebene als abgeschlossen gelten, an der Basis, also bei uns Menschen, noch nicht angekommen sind, dann ist das ein starker Fingerzeig. Eine Kluft zwischen der Landes- und Kommunalebene wird wiederum deutlich. Als Indiz dafür werte ich auch die angesprochene mangelnde Vernetzung des Landesbehindertenbeirates mit den kommunalen Beiräten, bzw. kommunalen Behindertenbeauftragten.
Bei mir entstand auch der Eindruck, dass behindertenpolitische Belange zwar in Form von Maßnahmenpaketen festgehalten und regelmäßig weiterentwickelt werden, es allerdings an der tatsächlichen Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen mangelt. Das sollte für uns keine pure Feststellung sein, sonder vielmehr ein Auftrag an möglichen Lösungsansätzen mitzuarbeiten.
Zugegebener Maßen zeigte uns auch dieser Stammtisch Missstände in Brandenburg, welche es mit Sicherheit zu lösen gilt. Doch Resignismus – eine Wortschöpfung die nicht mal Eingang in den Duden findet – ist nicht mein und Stammtisch Ding.

DSC01192PS: Für die nächsten Stammtische werden wir eine feste Räumlichkeit organisieren, sodass wir den stetig wachsenden Teilnehmerzahlen gerecht werden können.

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