Behindertenpolitisches Maßnahmepaket …

das Thema klingt irgendwie ’sperrig‘ – vielleicht liegt das in der Natur der Sache, oder wie wir (Gesellschaft) mit Inklusion umgehen … Der Stammtisch jedenfalls war alles andere als sperrig … Aber der Reihe nach.
DSC01166DSC01164Unsere Referentin beim zweiten Stammtisch, Frau Constanze Kovalev vom Landesamt für Soziales und Versorgung, war aus Cottbus angereist und stellte uns Ergebnisse des 1. Maßnahmenpaketes in den Bereichen Arbeit und Beschäftigung und Barrierefreiheit: Mobilität, Kommunikation, Information vor. (Wir haben angefragt, den Vortrag auch hier in Teilen veröffentlichen zu können.)

Ihr Vortrag führte zu offenen, kontroversen Diskussionen. Das wahrscheinlich generell Problem: Bei allen Erfolgen, die anzuerkennen sind, bleibt die Frage, ob wir schnell genug vorankommen. Eine Stammtischlerin brachte es auf den Punkt: „Ich bin jetzt dreiundzwanzig. All die Frage, die heute hier gestellt sind, kenne ich seit Jahren. Kommen wir denn gar nicht voran?“

Die Landesregierung diskutiert jetzt u.a. auf auf Veranstaltungen die Fortsetzung des Maßnahmenpakets. Das ist gut. Es ist zu wünschen, das sich viele Betroffene mit Vorschlägen einbringen. Wir haben an diesem Abend weitere Vorschläge gesammelt, über die wir hier berichten werden und die wir natürlich der Landesregierung weiter leiten.

Und es bleibt zu hoffen, dass alle Vorschläge umgesetzt, die Probleme konsequent und mit Hochdruck angegangen werden. Immer wieder stellt  man / frau /betroffene fest: es gibt in der Praxis noch viel, zu viel zu regeln (diverse Gesetzeslücken, die keine Verwaltung schließen kann und auch kein Maßnahmenpaket). Hier ist der Gesetzgeber(!) auf allen Ebenen gefragt.

Wir stehen mit der Inklusion gesellschaftlich noch ganz am Anfang. Wir haben die Integration noch nicht mal gemeistert. Inklusion ist keine Belastung für eine Gesellschaft, sondern ein Gewinn. Das muss man erleben können. Daran müssen wir arbeiten.

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An dieser Stelle auch ein Dankeschön an unseren Gastgeber, Café „Et cetera“. Es war ein guter Anfang, wir hoffen, das wir den Stammtisch hier fortführen können.

(Danke auch an „unseren“ Fotografen: Ralf Fack.)

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